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In Landshut "verplätschert" das Geld

Leserbrief:

„Schnellschuss!“

Zum Artikel „Reidel-Brunnen kommt in die Neustadt“
vom 27. Januar in der LZ

Vorweg: Brunnen sind generell ein belebendes und aufwertendes Gestaltungselement in der Innenstadt, vorausgesetzt der Standort passt und die Kosten sind für die Stadt tragbar.

Deshalb einige Anmerkungen, die in dem Artikel nicht erwähnt wurden.

1. Standort: Der jetzige anvisierte Standort, vor den Häusern Neustadt 451/452, auf der Gehwegverbreiterung, wurde als einzig vertretbarer Standort aus Sicht des Landesamtes für Denkmalpflege gesehen. Aber: Nicht für den vorgesehenen überdimensionierten Brunnen, sondern nur für einen schlichten Granittrog. Sollte der im Bausenat abgesegnete Standort verwirklicht werden, so ist er meines Wissens der einzige Brunnen in unmittelbarer Nähe - ca. 1 m – zu einer belebten Straßenkreuzung. Der beabsichtigte Zweck des Brunnens, während des Wochenmarkes am Freitagvormittag, „… Obst zu waschen“ wird nicht erfüllt werden könnenn,  denn der Brunnen wird aller Voraussicht nach mit Fahrrädern regelrecht „zugeparkt“ sein.

2. Kosten: Da sich bei Geld bekannter weise der Spaß aufhört, möchte ich den geschätzten Lesern der Landshuter Zeitung deshalb die Kosten für die Brunnen in der Stadt Landshut nicht vorenthalten: In den städtischen Brunnen „verplätschern“ jährliche Wasserkosten in Höhe von 90.000 €. Davon allein entfallen für den Koenig-Brunnen in der Altstadt  40.000 €. Für den geplanten Brunnen muss man - Trinkwasser vorausgesetzt – mit ca. 10.000 € pro Jahr rechnen. Für Anschlusskosten kalkuliert die Verwaltung ca. 7.350 €. In der Sitzung des Bausenates wurde darauf hingewiesen, dass bei der bereits beschlossenen grundlegenden Neugestaltung der Neustadt in den  Jahren 2014/15 der Brunnen evtl.  - um in das Konzept zu passen – wiederum verlegt werden müsste. Selbstverständlich wieder mit den dafür anfallenden Anschlusskosten. „Schilda lässt grüßen“. Unter diesen Gesichtspunkten kam mein Einwand in der Sitzung, sich für solche Maßnahmen Sponsoren zu suchen.

Das Dilemma wird vollendet, da das Gesundheitsamt bei einem Trinkwasserbrunnen die günstige Druckknopf-Lösung nach der neuen Trinkwasserverordnung hygienisch nicht für vertretbar hält. O-Ton: „Es besteht die Gefahr der Bildung von gesundheitlichen Biofilmen (u.a. Legionellen und Pseudomonaden)“.

Nur der Vollständigkeit halber angemerkt: Auch die Verwaltung hat zu diesem Vorhaben eine umfangreiche negative Stellungnahme abgegeben. Im übrigen befasste sich der Stadtrat bereits 1989 mit „Einsparung von Trinkwasser bei städtischen Brunnen“.

Bei objektiver Betrachtung wird mir der Leser Recht geben, wenn ich der Meinung bin: „Zeit wird`s“.

Fazit: Brunnen als Gestaltungselement wünschenswert, aber nicht „auf Teufel komm raus“, sondern wohl überlegt mit vertretbaren Kosten.

Erwin Schneck
Stadtrat