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Herr Merk diffamiert Erwin Schneck

Egoistische Sichtweise

Zum Leserbrief „Kosten in keinster Weise zutreffend“ von Georg Merk

in der LZ vom 1. Juni 2013. 

Nochmals vorab die dubiose Geschichte zum Erwerb des Alten Franziskanerklosters:

Die Hälfte des Klosters wurde 1988 von der Stadt Landshut zum Preis von 613.000 € gekauft mit der Auflage (Bausenatsbeschluss), ein Gutachten zum Bauzustand – wohlgemerkt vor dem Kauf – zu erstellen. Dies geschah leider nicht oder das Gutachten ist auf dem Dienstweg vielleicht verloren gegangen. Ich behaupte, dass der Kauf nie erfolgt wäre, wenn durch das Gutachten bestätigt worden wäre, dass das Gebäude für über 7 Mill. € saniert werden muss.

Anscheinend sind Herrn Merk als „Außenstehenden“ die Stadtfinanzen und  auch die Auflage der Regierung von Niederbayern betreffend den Haushalt der Stadt Landshut nicht bekannt: die Stadt Landshut darf keine Ausgaben im freiwilligen Bereich mehr tätigen. Andernfalls  muss auch die genehmigte jährliche Neuverschuldung in Höhe von 6 Mill. Euro – bedingt durch den Bau der Berufsschulen – aus dem Haushalt heraus erwirtschaftet werden, was unmöglich ist.

Wie ja mittlerweile jedem bekannt ist, versucht die Stadt verbissen, in kleinen Dingen Einsparungen vorzunehmen, damit der Haushalt nur ansatzweise den Vorgaben der Regierung entspricht. Meinen Sie Herr Merk, dass das dem Stadtrat Spaß macht? Übrigens wies der Kommunale Prüfungsverband darauf hin, dass die Stadt im kulturellen Bereich weit über ihre finanziellen Verhältnisse lebt.

Herr Merk, machen Sie doch den Vorschlag, bei Sportvereinen, Schulen, Kindern, Jugendlichen und unterbezahlten Krankenschwestern zu sparen und das Geld im Heimatmuseum zu versenken. Diese Vorgehensweise entspricht doch ihrer egoistischen Sicht der Dinge.

Wenn Sie bedauern, dass Landshut als einzige Bezirkshauptstadt kein Heimatmuseum hat, so bedauere ich umso mehr, dass Landshut keine Universität, kein Fraunhofer Institut, kein Polizeipräsidium oder kein Verwaltungsgericht hat.

Normalerweise antworte ich nicht auf unqualifizierte und verwirrte Leserbriefe. Wenn Herr Merk aber aufgrund mangelnder Argumente ins Persönliche abgleitet und versucht, mich in meinem Beruf zu diffamieren, zeigt, welches Geisteskind dahintersteckt. Da stellt sich mir die  Frage, warum Herr Merk eine Landshuter Traditionsfirma verscherbelt hat oder musste: Vermutlich war es mit dem „Kaufmannseinmaleins“ nicht so weit her.

Wenn Sie, Herr Merk - wie immer üblich - die Drohkulisse „600 Mitglieder“ aufbauen und den Stadtrat damit zu erpressen versuchen, dann sind Sie bei mir an den Falschen geraten.

Ich persönlich engagiere mich für die Landshuter Bürger, die nicht mit einem dicken

Geldbeutel gesegnet sind, keine Lobby haben, ihre Steuern zahlen und keinen Phantasien hinterherlaufen. Großkopferte können für sich selbst sorgen, oder einfach ausgedrückt:
„Mit vollen Hosen stinkt´s sich gut!“

 

Erwin Schneck

Stadtrat FREIE WÄHLER

Rathaus Landshut