Seiteninterne Navigation

Freie Wähler Landesverband BayernFreie Wähler Landesverband BayernFreie Wähler Landesverband BayernFreie Wähler Landesverband BayernFreie Wähler Landesverband Bayern

Navigation

 

Aktuelles



FREIE WÄHLER sagen "ja" zum Haushalt 2018



100 % Robert Mader - FREIE WÄHLER bestätigen Fraktionsvorsitzenden

mehr:





Landshut sagt "Ja"

Bürgerentscheid "Westtangente" erfolgreich!

FW und Aktionsbündnis bedanken sich für die Unterstützung!

mehr:

 



Westtangente

Hierzu mehr Informationen:

http://www.pro-westtangente.de/



Arbeiten - Wohnen - Leben -

Wie sieht die Zukunft der Stadt Landshut aus?

mehr:





FREIE WÄHLER informieren sich bei einem Besuch bei der Freiwilligen Feuerwehr Landshut

mehr:



Neue Vorstandschaft beim FREIE WÄHLER Stadtverband Landshut

mehr:





Unterstützen Sie uns und werden Sie Mitglied der FREIEN WÄHLER!


Seiteninhalt

Fraktionsbericht "Freie Wähler lehnen Einbahnstraße bei Ursulinenenge ab"

Die Freien Wähler haben sich in ihrer letzten Fraktionssitzung mit den Themen des Verkehrssenats beschäftigt, MdL Jutta Widmann berichtete ihren Kollegen, Fraktionsvorsitzendem Robert Mader, 3.Bürgermeister Erwin Schneck und Stadtrat Ludwig Graf über die Diskussion im Verkehrssenat.

Wie MdL und Stadträtin Jutta Widmann ausführte, möchte sie die Zweispurigkeit bei der Ursulinenenge für Auto-und Radfahrer erhalten und zwar ohne Wartezeiten in einer Wartebucht. An dieser zugegebenermaßen engen Stelle seien bisher, so die Freien Wähler, zum Glück verkehrsrechtlich keine Unfälle zu verzeichnen. Die Verkehrsteilnehmer zeigten sich vielmehr umsichtig und verantwortungsbewusst und würden langsam und der Verkehrssituation angepasst fahren. Deshalb plädierten die Freien Wähler für eine Beibehaltung der bisherigen Situation.

Die Barrierefreiheit würden die Freien Wähler beim Nadelöhr Ursulinenenge am liebsten mit der Passagenlösung umsetzen. Hier müsste die Torsituation der Passage so nachgebessert werden, dass diese für Menschen mit Behinderung einfach und gut zu handhaben sei. Aus Sicht der Freien Wähler spricht gegen eine Einbahnlösung, dass sich die Verkehrsströme andere Wege suchen werden, dies würde zu einer deutlichen Mehrbelastung der Herrengasse und der Regierungsstraße führen.

Die Freien Wähler setzen sich zudem für den Erhalt der Parkplätze ein, die Streichung weiterer Parkflächen lehnen sie strikt ab. Es sei keineswegs ausreichend, nur Parkflächen außerhalb des Zentrums zu schaffen, notwendig seien vielmehr auch zentrale Parkflächen für Anwohner und Kunden. Die ständige Wegrationalisierung von Parkflächen in der Innenstadt Landshut sehen die Freien Wähler daher mit großer Sorge. Insbesondere ältere Menschen und deren Lebensqualität hätten darunter zu leiden, wenn sie auf der Grieserwiese parken und zu Fuß in die Innenstadt gehen sollen. Diese Wege seien zu weit, daher müsse endlich die "Ideologiebrille" abgenommen werden, so die Stadträte der Freien Wähler.

Die Entwicklung der Verlagerung von Anwohnerparkflächen raus aus den Gassen der Innenstadt in die Freyung oder zum Regierungsplatz ist aus Sicht der Freien Wähler bedenklich. Mit jeder Gestaltung zur Fußgängerzone (wie bei der Schirmgasse) wird der Druck auf angrenzende Bereiche wie Neustadt, Freyung, Regierungsplatz größer, da diese die berechtigten Interessen der Anwohnerparkplätze aufnehmen müssen. Fakt sei, dass durch diese Entwicklung die Anwohnerparkplätze immer weiter von den Wohnungen weg verlagert würden, die Laufwege würden immer weiter. Damit werden auch Bereiche belastet, die bei Bürgerbefragungen nicht gewertet würden.

Die Freien Wähler wünschen sich daher praktikable Lösungen, wie z.B. "Teilzeit-Fußgängerzonen" mit Flanieren und Gastronomieaußenflächen tagsüber und Parken für Anwohner in der Nacht. Ausdrücklich bedauern die Freien Wähler zudem, dass im Stadtrat keine Mehrheit für eine Tiefgarage unter der Ursulinenturnhalle möglich war, wie die Freien Wähler immer gefordert haben.

Zudem sei bedauerlich, dass die Gelder der Stellplatzrücklage nicht dort zur Schaffung von Parkflächen verwendet wurden, wo sie erhoben und damit auch entsprechend benötigt werden. Stattdessen seien am Bahnhof Parkplätze geschaffen worden mit Geldern der Stellplatzrücklage.

Zudem fehle ein Konzept zur Schaffung von Tiefgaragenplätzen in der Innenstadt für Anwohner, Gäste und Arbeitnehmer, mit dem die Attraktivität der Innenstadt gesteigert werde. Die Ideen der Freien Wähler, wie z.B. eine Tiefgarage unter dem Christkindlmarkt in der Freyung, wurden nicht aufgegriffen. "Fehlkäufe" wie der Kauf von mehreren Tiefgaragenparkplätzen im ehemaligen Schlachthof sind und waren aus Sicht der Freien Wähler äußerst bedenklich, zumal die Freien Wähler damals explizit und vehement vom Kauf der Tiefgaragenparkplätze gewarnt haben.

Der einzige Lichtblick aus Sicht des Fraktionsvorsitzenden Robert Mader und seiner Kollegen, MdL Jutta Widmann, Bürgermeister Erwin Schneck und Stadtrat Ludwig Graf : Die Umwandlung der städtischen Tennisplätze in der Freyung in Parkflächen, die Initiative hierfür war ein Antrag der Freien Wähler. Aufgrund der vielen Baumaßnahmen (Fernwärme) in der Innenstadt sei diese Maßnahme nach vielen Anträgen der Freien Wähler längst überfällig gewesen.