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Refugee Card für Asylbewerber und Flüchtlinge?

Antrag der FW Fraktion an den Stadtrat vom 29.01.2016

Die Stadt Landshut prüft die Einführung einer Refugee Card nach dem Vorbild Altöttings für Asylbewerber und Flüchtlinge.

 Begründung:

Viele Asylbewerber und Flüchtlinge schicken einen Großteil des Bargelds, das sie hier bei uns als Taschengeld erhalten, in ihre Heimat und wenden sich dann immer öfter zur Versorgung mit Lebensmitteln an die örtliche Tafel. Damit werden die Tafeln jedoch überfordert, es kommt zur Lebensmittelknappheit und andere Betroffene, die auf die Versorgung mit Lebensmitteln durch die Tafel angewiesen sind, gehen leer aus.

Dieses Problem ist in der Stadt Landshut bereits seit einiger Zeit bekannt. Vor kurzem wurde von Seiten des Bundes das Asylbewerberleistungsgesetz geändert, demnach kann das Taschengeld mittlerweile durchaus auch als Sachleistung erbracht werden. Die Kommune Altötting hat bereits eine sog. Refugee Card eingeführt, mit der die Bewohner der Erstaufnahmeeinrichtung in einer Reihe unterschiedlicher Läden einkaufen oder Dienstleistungen in Anspruch nehmen können. Diese Karte wird in Altötting anscheinend gut akzeptiert und angenommen. Mit der Einführung einer solchen Karte in Landshut könnten einerseits die örtlichen Geschäfte gestärkt und gleichzeitig der Bargeldanreiz für Flüchtlinge und Asylbewerber reduziert werden.