Kurz vor Beginn des neuen Schuljahres ist an der Grundschule Peter und Paul eine „Elternhaltestelle“

eingerichtet worden. Entlang der Marschallstraße,  zwischen Niedermayerstraße und Fördererstraße

werden morgens sowie mittags auf dem Seitenstreifen sieben Stellplätze für Eltern, die ihre Kinder

mit dem Auto zur Schule bringen beziehungsweise sie dort wieder

abholen, freigehalten. Bei einem Ortstermin am Mittwoch hat Bürgermeisterin

Jutta Widmann gemeinsam mit der Rektorin der Grundschule, Andrea Kwanka, die Elternhaltestelle vorgestellt: „Das ist eine tolle Initiative. Ich würde

mich freuen, wenn dieses Pilotprojekt entsprechende Nachahmer finden würde.“

Weiter brachte Widmann ihre Hoffnung zum Ausdruck, dass die Hol- und Bringzone ein Beitrag für mehr Verkehrssicherheit sein wird.

„So eine klar definierte Haltestelle wird die verkehrliche Situation an der viel befahrenen Niedermayerstraße

entzerren.“ Auch für Rektorin Kwanka steht der Sicherheitsgedanke im Vordergrund.

Larissa Gerstenberger, die Mobilitätsmanagerin der Stadt, wies darauf

hin, dass es morgens und mittags vor den Schulen immer wieder zu unübersichtlichen Situationen

käme: „Nicht selten sind riskante Wendemanöver, Parken auf Geh-und Radwegen oder eine Behinderung von Schulbussen zu beobachten.“

Hinzu komme, ergänzte Stefan Groß vom Straßenverkehrsamt,

dass gerade Kinder im Grundschulalter noch nicht alle Gefahren im Straßenverkehr richtig einschätzen könnten.

Im Falle Peter und Paul seien die Bedingungen ohnehin nahezu ideal, sagte Gerstenberger: „Es gibt an der Seite einen breiten Geh- und Radweg,

wo die Kinder gefahrlos aus dem Auto steigen können. Und dann geht es direkt über eine Fußgängerampel zur Schule. Das ist geradezu perfekt.“

(Ausschnitt vom 10.09.2021  LZ)

 

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