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22.01.2020
Auftaktveranstaltung Kommunalwahl FREIE WÄHLER Landshut e.V.

Stadtentwicklung und Sicherheit: Freie Wähler starten in den Wahlkampf

 Volles Haus beim Wahlkampfauftakt der Freien Wähler Landshut in der Münchnerau am 22. Januar 2020

 Sicherheit, Stadtentwicklung, Bildung und Mittelstand- diese Themen standen im Fokus des

Wahlkampfauftaktes der Freien Wähler Landshut im Gasthaus Krodinger in der Münchnerau.

Ortssprecher und Stadtratskandidat Alfons Bach konnte zahlreiche interessierte Bürger und Kandidaten der Freien Wähler begrüßen. Im Anschluss verwies MdL und Stadträtin Jutta Widmann auf einige politische Erfolge der Freien Wähler im Stadtrat und im Landtag. So sei es mit vereinten Kräften gelungen, die ungeliebten Straßenausbeiträge (Strabs) endgültig für ganz Bayern abzuschaffen. Anlieger werden also künftig nicht mehr für die Sanierung oder Verbesserung ihrer Straße herangezogen, wenn diese einmal ersterschlossen ist. Auch im Bereich der Strebs Altfälle, von denen es in Landshut etliche gegeben habe, konnten die Freien Wähler einen Erfolg verbuchen. Generell, so MdL und Stadträtin Jutta Widmann, sei den Freien Wählern der Bürgerwille wichtig. "Wir sind keine Verbotspartei, wir setzen auf gesunden Menschenverstand und auf ein Miteinander", so Jutta Widmann. Stadtrat Ludwig Graf ging in seinem Bericht auf die Lebensqualität in Landshut ein. Dazu gehöre eine intakte Infrastruktur, genügend Schulen und Kitas, eine sinnvolle Verkehrspolitik und bezahlbares Wohnen. "Politik und Verwaltung", so Ludwig Graf, " solle den Bürgern das Leben erleichtern und nicht erschweren". Sein Fraktionskollege Klaus Pauli griff das Thema Parken und Stellplätze auf. Feuerwehr, Rettungsdienste, Räumfahrzeuge und Stadtbusse hätten immer öfter Schwierigkeiten Straßen zu befahren, weil diese zugeparkt seien. Hier gelte es, gerade auch bei neuen Bauvorhaben, auf eine ausreichende Anzahl von Stellplätzen zu achten.

Robert Mader, Fraktionsvorsitzender der Freien Wähler, forderte beim Thema Sicherheit mehr Polizeipräsenz auf den Straßen und eine Videoüberwachung am Bahnhof und bestimmten Brennpunkten in der Innenstadt. "Jeder sollte sich überall und jederzeit sicher fühlen können", so Robert Mader. Nach der persönlichen Vorstellung der 44 Stadtratskandidaten erfolgte noch ein reger Austausch mit den anwesenden Bürgern zum Thema Landwirtschaft, Trinkwasserqualität und Stadttheater. Wie MdL und Stadträtin Jutta Widmann ausführte, seien die Freien Wähler nicht gegen das Stadttheater, die jetzigen

Planungen könne die Stadt aber finanziell einfach nicht bewältigen. Der Vorschlag der Freien Wähler: Von einem teuren Neubau absehen und nur den Komplex des alten Stadttheaters sanieren. "Lieber ein kleines, feines Theater, als gar kein Theater", brachte es Stadtrat Robert Mader auf den Punkt.